Geschichte

Geschichten veranschaulichen das Leben und Werk von Personen, Dingen oder Institutionen. Auch wir möchten Ihnen die Geschichte unseres Unternehmens erzählen, um Ihnen einen Einblick in unsere Firma von der Entstehung bis heute zu geben.

Die Anfänge

Als in den zwanziger Jahren Autos noch eine Rarität waren, pflegte man in wohl situierten Kreisen einen Wagen mit Chauffeur anzumieten, um sich zu Hochzeiten und anderen besonderen Anlässen fahren zu lassen. Diesen Markt erkannte der Kfz-Mechaniker Albert Spörlein und begann im Jahre 1928 mit zwei Automobilen ein Fuhrgeschäft.

Fahrten mit Schülern stellen besondere Anforderungen an den Busbetreiber. Günstig sollen sie sein, die Fahrer sollen nicht nur in europäischen Großstädten klarkommen und den Weg zu abgelegenen Jugendherbergen finden, sondern auch mit quirligen Fünftklässlern oder sanges- und trinkfreudigen Kollegiaten Geduld haben und für gute Stimmung sorgen.

Der erste Reisebus

Um den wachsenden Bedarf an Gruppenreisen zu befriedigen, konnte 1948 endlich der erste Reisebus in Betrieb genommen werden. 1950 erhielt Albert Spörlein die Konzession, im Auftrag der Post den Linienverkehr nach Würzburg aufzunehmen. Seit 1979 fährt jeden Tag ein Spörlein-Bus im Auftrag von Siemens Erlangen.

Neben den Linienfahrten unternahm Albert Spörlein, der seit 1963 von seinem Sohn Walter unterstützt wurde, auch Tagesfahrten von Vereinen und Gemeinden oder organisierte Urlaubsreisen. Wurden anfangs noch die klassischen Traumziele der damaligen Zeit wie die Schweiz oder Österreich angesteuert, so gibt es heute kaum ein europäisches Land, das noch keinen Spörlein-Bus gesehen hat.

Ab 1966 erschloss sich ein neuer Kundenkreis: Fahrten mit Schülern stellen besondere Anforderungen an den Busbetreiber. Günstig sollen sie sein, die Fahrer sollen nicht nur in europäischen Großstädten klarkommen und den Weg zu abgelegenen Jugendherbergen finden, sondern auch mit quirligen Fünftklässlern oder sanges- und trinkfreudigen Kollegiaten Geduld haben und für gute Stimmung sorgen.

In den über 75 Jahren unseres Bestehens ist keines unserer Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt worden, woran hier mit Stolz, vor allen Dingen aber mit Dankbarkeit erinnert werden soll.

Die zweite Generation

Im Jahre 1968 starb der Firmengründer und sein Sohn Walter übernahm den Betrieb. Im Mai 1978 heirateten Walter und Annemarie Spörlein und führen seit dieser Zeit die Firma gemeinsam. Als Walter Spörlein die Nachfolge seines Vaters antrat, verfügte die Firma über zwei Busse und neben dem Chef fuhr noch ein Angestellter. Heute kann die Geschäftsleitung 14 Busse auf die Straße schicken und sich auf zehn fest angestellte Fahrer und eine Reihe von Aushilfsfahrern verlassen.

Seit dem Jahr 2000 sitzt auch die dritte Spörlein-Generation hinter dem Lenkrad: Simone Spörlein machte ihren Busführerschein. Ihr Bruder Albert ist seit 2001 im Besitz der entsprechenden Fahrerlaubnis.

Unfallfrei in die Zukunft

Im Jahr 2010 zogen sich Walter and Annemarie Spörlein langsam aus dem Geschäft zurück und übergaben das Unternehmen an ihre Tochter Simone.

Eine Chronik vermeldet im Regelfall nur Ereignisse, die geschehen, aber nicht Dinge, die nicht geschehen sind. Diese Regel soll hier durchbrochen werden: In den über 75 Jahren unseres Bestehens ist keines unserer Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt worden, woran hier mit Stolz, vor allen Dingen aber mit Dankbarkeit erinnert werden soll.